Sommerurlaub 18.6. bis 1.7.2017

Unser heuriger Sommerurlaub führt uns nicht ins Ausland. Wir bleiben in Österreich zum Wandern, relaxen und nixtun.

Die heurige Schnucki Saison war noch nicht wirklich rosig. Im März waren wir wie immer bei den Shillelaghs in der Nähe von Nürnberg.

Im April durften wir nach Bad Vigaun in Salzburg zur Kur gemeinsam fahren. Wir wussten zwar, dass es zwischen Rückkehr von der Kur und Sommerurlaub stressig werden wird, aber wir sind froh, nun auf einem Campingplatz zu sitzen und nix tun zu können. Herrlich….

Also der Reihe nach: Nach der Rückkehr waren erst mal weitere Vorbereitungen für die Hochzeit von Manuel und Michelle angesagt, die ja am 15.7. in den Blumengärten Hirschstetten heiraten. Schon das Wochenende darauf war unser alljährliches Squaretanzfest in Wr. Neudorf, wo wir beide mit Vorbereitungen eingedeckt waren. Und dann hat uns vor 14 Tagen unser Schnucki ins tiefste Burgenland gebracht, wo wir bei einer Mottogeburtstagsfeier (die 70iger) den runden Geburtstag von Barbara gefeiert haben.

Bevor wir aber zur Geburtstagsfeier fuhren haben wir uns ein kleines Hundebaby in der Steiermark angeschaut. So ein 5 Wochen Hundsi, ein Labrador Terrier Mischling, die wir schon auf den Namen Bella getauft haben und nach unserem Urlaub mit nach Hause fahren darf. Ach ja hab ich vergessen, den Garten hat Wolfgang auch gleich hundsigemäß ausgerichtet. Außerdem wurde natürlich für die Kleine eingekauft (Leinen, Futterschüsserln, Futter damit sie nicht hungern muss, Leckerli, Schmusetiere und gaaaanz viele Quietschsachen).

Naja das sagt glaube ich alles. Gott sei Dank war am Donnerstag Feiertag, da konnte man viel erledigen , herrichten und einräumen. Eigentlich wollten wir am Samstag schon wegfahren aber das wäre sich bei bestem Willen nicht ausgegangen. Dafür hab ich unserem neuen Zuwachs eine etwa 1x1m große dicke Decke genäht.

So… Wo sind wir jetzt eigentlich hingefahren in Österreich? Wir sind zwischen Bad Gastein und Bad Hofgastein am Campingplatz Bertahof. Seeehr ruhig, freundlich, noch nicht viele Gäste, tolle Aussicht (rundherum nur Berge), Bushaltestelle gleich beim Campingplatz und Badeteich gleich über die Strasse. Auch die Preise haben uns nicht abgeschreckt. Für eine Woche (7 Tage) inklusive Stellplatz, 2 Personen, Kurtaxe sowie die Benutzung der sanitären Anlagen Euro 155,-.

Ein Stellplatz war schnell gefunden. Riesig. Wie stellen wir uns hinein? Gut, Berge sind überall, das heißt, egal. Arschlings auf den großen Platz. Na da haben wir viel Platz beim Aussteigen  mit Teppich, Rollo, Tische und Stühle. Was man halt so alles brauchen kann wenn man länger als 2 Tage am Campingplatz steht.

Alles ist fertig, wir haben gefuttert, uns ausgerastet , waren den See besichtigen (da wird sich wahrscheinlich nur Wolfgang drüber freuen, weil bei 22 Grad geht Doris sicher nicht ins Wasser) und auch den Fahrplan bei der Busstation lesen. Nach einem guten Kaffeetscherl und einer leckeren Nussroulade die Wolfgang verweigert hat, fällt uns auf, dass wir bei dieser Sitzposition nicht wirklich viel sehen und die Sonne  uns beim Frühstück nicht zusehen kann. Also wo müssten wir sitzen, um in der Früh Sonne zu haben. Richtig…. Wir stehen mit unserem Schnucki falsch. Gleich oder später oder morgen…  Wir haben ja eh nix vor, jetzt gleich. Das heißt, alles wieder wegräumen und abmontieren im und rund um unser Schnucki, umstellen und wieder herrichten. Dafür kann man schon eine gute Stunde rechnen. Im Nachhinein gesehen, wir haben wirklich nicht alle Tassen im Schrank…

Morgen solls dann schon die erste Wanderung geben. Aber zuerst mal schlafen. Wolfgang muss noch fernsehen und mir fallen inzwischen die Augen zu.

 

Nachsatz: wir sind natürlich draußen gesessen. Es war so kalt, dass ich mich in meine riiiiesige Patchworkdecke eingemummt und geschrieben habe.

 

Montag, 19.6.2017

Obwohl alle Fenster geschlossen waren hatte es grad mal 13 Grad. Ganz schön huschi für den Gang zum Duschen.

Aber zum Frühstücken in der Sonne war es dann schon angenehm warm. Bis ich zurück war hat Wolfgang schon alles hergerichtet.

Heute sind wir mit dem Bus nach Bad Hofgastein zur Schlossbergbahn gefahren. 1,20 Euro für eine Person ist in Ordnung, sind es ja doch lange Strecken zwischen den Haltestellen. Mit einer Schrägseilbahn und anschließender Hängeseilbahn waren wir in etwa einer viertel Stunde beim Ausgangspunkt. Es wird zwar gerade gebaut, 2018 soll eine Umlaufseilbahn eröffnet werden, aber die Aussicht entschädigt für alles. Ganz viele kurze und lange Wanderungen können von dort gestartet werden. Die Auswahl ist groß. Unter anderem gibt es einen Weg mit Felsformationen, die Tieren ähnlich sieht (eine Hai-Formation) haben wir auf einem Foto festhalten müssen. Wir sind den Salzburger Almenweg über die Brandner-Hochalm und die Fundner-Heimalm zur Mittelstation Kitzstein gewandert. Natürlich haben wir uns bei der ersten Alm einen Zirbenschnaps und zum Durstlöschen was gegönnt. Kurz vor der Mittelstation gab es dann was zum Futtern. Wolfgang hatte seine Kabanossi und ich einen selbst angebauten klein geschnittenen Kohlrabi dabei.

Für morgen brauchen wir noch Gemüse und Obst zum mitnehmen. Das heißt von der Talstation Schlossbergbahn eine Busstation Richtung Campingplatz zum Herrn Billa auf der Straße laufen. Gott war ich froh aus den Bergschuhen zu steigen. Mir haben die Füße vom Gehen auf der Bundesstraße ordentlich gebrannt.

Eine Dusche, Füße hochlegen, was ordentliches zum Futtern, Kaffee und ausrasten.  Für morgen ist eine weitere Tour schon geplant.

Heute haben wir uns am PC einen Film angesehen.

 

Dienstag, 20.6.2017

Also heute bin ich ur geschlaucht.

Der Wecker ist um halb sieben Uhr früh abgelaufen. Zähneputzen, kurzes Frühstück, anziehen, Rucksack befüllen, in die Bergschuhe, Wanderstecken und mit einer Zigarette zum Bus (550), der um 7.51 Uhr in Richtung Sportgastein fährt. Umsteigen in Bad Gastein (Bus 555). Zwei Stationen später waren wir bei der Graukogelbahn die ihren Betrieb um 8.30 Uhr aufnimmt. Vor uns ist eine Frau mit einem Hund. Der müssen wir zuschauen, wie sie mit dem Hund am Doppelsessellift fährt. Werden wir brauchen können, wenn wir mit Bella zum Wandern fahren. Mit umsteigen waren wir nach einer halben Stunde am Berg.

Folgende Tour haben wir uns vorgenommen und sind sie auch gegangen: Vom  Graukogellift den Zirbenweg entlang über den Palfnersee zur Palfnerscharte. Dabei geht man durch ein Meer von Almrauschblüten, wo viele der Knospen noch geschlossen sind. Die Aussicht ist herrlich. Man kann sich an den Bergen gar nicht sattsehen und ich kann alle meine Energiereserven auftanken. Bis zur Palfnerscharte (2300m) ging natürlich (na no na net) alles bergauf. Keuchend kommen wir bei herrlichstem Sonnenschein oben an. Jetzt dürfte alles bergab gehen. Also der Weg war mit einem schwarzen Punkt versehen. Und der hatte es in sich. Schon völlig erledigt kommen wir beim Reedsee an. Unsere Mägen haben alarmierend nach was essbarem gerufen. Also wird Obst und Gemüse gegessen.

Warte da war doch was: Mama hat gesagt, vom Reedsee geht es steil hinunter. Na schau ma mal…

Sie hat sich sichtlich sehr gut daran erinnert. Meine Füße haben nicht mehr das gemacht was ich wollte. Aufgeben konnte ich nicht (na wie auch), also hab ich mir immer vorgesagt, reiß dich zusammen du wolltest diese Tour also zieh es auch durch.

Ich war noch nie so froh eine gerade Strecke gehen zu dürfen. Und meine Füße sind schon alleine gelaufen. Eigentlich wollte ich noch ein Foto vom “grünen Baum” machen. Aber ich hab nur mehr den Autobus gesehen mit dem wir bis zum Campingplatz fahren konnten. Der ist durch ganz Bad Gastein gegondelt und mir sind die Augen zugefallen. Wolfgang hat mir einen Campingsessel aufgestellt auf dem ich dann mal eine Stunde geschlafen habe bevor ich mich wieder bewegt habe.

Resumee dieser Tour: Wunderschön von der Gegend her, mache ich aber sicher nie wieder. Ich muss gestehen, dass ich an meine Grenzen gestoßen bin und das muss nicht sein. Außerdem hab ich eine Blase auf meinen Füßen bekommen, wobei ich meine Bergschuhe als “Hauspatschn” bezeichne…

Für morgen ist mal ausrasten angesagt.

Rechtzeitig haben wir was gegessen und den Abwasch am Campingplatz erledigt, bevor ein Gewitter mit Regengüssen vorbeizog.

 

Mittwoch, 21.6.2017

Das Wetter war heute sehr bewölkt. Dazwischen gab es immer wieder ein paar Tropfen Regen.  Wir haben es uns heute gut gehen lassen. Spät aufstehen, gut frühstücken, faulenzen, lesen und zum Mittagessen gegen halb drei Grillen.

Wolfgang hat unter anderem an unserer Homepage gearbeitet, wo auch schon Fotos von Bella zu sehen sind

Rund um den Tisch am Teppich liegen lauter tote Fliegen. Wolfgang bezeichnet es als “Friedhof der Kuscheltiere”.

 

Donnerstag, 22.6.2017

Es ist und bleibt weiterhin schönes und heißes Wetter und auch Wolfgangs “Kuschel-Friedhof” (Fliegen) werden nicht weniger.

Nach einem Ausrasttag wollen wir uns heute wieder “ein bisserl mehr” bewegen. Aus dem bisserl ist auch nicht wirklich viel mehr geworden, weil ich auf der Ferse eine so große Blase hab, dass ich froh war die Schuhe wieder auszuziehen (Blase aufstechen, Wasser rausdrücken und mit Pflaster wieder zukleben). Na hoffentlich kann ich bald wieder gscheit gehen. Trotzdem haben wir uns auf den Weg nach Bad Gastein über den Wasserfallweg gemacht. Heute hab ich meinen eigenen Rucksack bekommen: Tja, in Zukunft darf ich mir mein Klumpert (Wasser, zum Essen, Tschick, Sonnencreme…) selber schleppen nachdem unser neuer Zuwachs auch was mitbraucht. Nach einen kurzen Einkauf beim Interspar haben wir uns beim Wasserfall ein echt leckeres Eis gegönnt (das Eisgeschäft in Hallein hat es aber noch nicht übertroffen…). Vorbei am Golf- und Reitclub war der Rückweg in der prallen Sonne dann schon recht mühsam. Gemeinsam haben wir uns dann noch einen leckeren Wurstsalat gezaubert.

 

Freitag, 23.6.2017

Gestern Abend hat es wieder ordentlich gewittert. Auch die Nacht blieb nicht trocken. Also konnte in der Früh zum Frühstück nur wieder die Sonne scheinen.

Was war das jetzt? Um 8.51 Uhr geht unser Bus nach Sport Gastein.

Schon wieder…. Nein nicht wirklich – es donnert. Gewitterwolken kommen schon wieder gefährlich näher. Mittlerweile wissen wir schon, wenn dunkle Wolken taleinwärts ziehen, man davon ausgehen kann, dass es gleich schütten wird.

Ja das war dann auch so. Unsere Busfahrt (Tagesticket, egal wie oft man an diesem Tag fährt kostet für 2 Personen Euro 13,60) wurde auf eine Stunde später verschoben. Wir versäumen ja nix. Den ganzen Tag über war es recht unbeständig und es hat immer wieder geregnet. Aber es war auch in einer Höhe von 2000m nicht windig und sehr warm.

Wir sind vom Parkplatz in Sportgastein zur Bockhartseehütte gewandert (die Hütte brauchen wir eh nicht – haben immer alles mit). Am Bockhartsee angekommen sind wir noch rund im den See gegangen. Mit einer Pause dazwischen etwa 1 1/2 Stunden, wobei man am Rückweg den Kuhfladen ständig ausweichen musste. Bergauf sind wir durch felsiges Gestein und im Wald mit hohen Stufen gegangen. Für den Rückweg haben wir uns für die Forststraße entschieden (war auch nicht besser). Im Valeriehaus mussten wir bei einem Getränk auf unseren Bus warten.

Das One-Pot-Gericht mit Nudeln, Faschierten und Tomaten war schnell gekocht und hat uns natürlich satt gemacht.

 

Samstag, 24.6.2017

Also der Wetterfrosch muss auf der falschen Sprosse gestanden sein. Keine einzige Wolke am Himmel und das den ganzen Tag, aber sehr heiß. Nix wie rauf in die Berge. Aber auf Abkühlung stößt man dort auch nicht wirklich.

Heute stand am Programm “Sportgastein 2. Runde”: Mit dem gleichen Bus zur gleichen Uhrzeit (mit Verspätung, weil bei unserer Station schon kein Sitzplatz mehr zu bekommen war) wanderten wir bis zum Talschluss. Da kam natürlich die Frage von Wolfgang (auf die hab ich eh schon gewartet): Wollten wir nicht nach Böckstein hinunter gehen? Ja schau ma mal. Am Talschluss wartete eine Tafel auf uns mit dem Hinweis “Richtung Hagenerhütte (Übergang nach Mallnitz in Kärnten), Aufstieg zwei Stunden. Nach etwa 20 Minuten bei Mittagshitze (und auch kein Schatten in Sicht) kamen wir zu der Einsicht, dass das heute nix mehr wird. Es ist einfach schon zu spät für einen solchen Aufstieg. Diese Wanderung wird auf ein andermal verschoben. Zurück zum Ausgangspunkt ging es durch Almen und Wiesen, wo gerade jede Menge Kühe und auch eine Pferdeherde grasten. Gehen wir jetzt noch bis nach Böckstein, kam die Frage auf? Natürlich, morgen wird sowieso ausgerastet. Der Weg war beschrieben mit 2 Stunden, gebraucht haben wir 1 1/4. Unter anderem kommt man bei wunderschönen Wasserfällen vorbei, die man von der Straße aus gar nicht sieht sowie beim “Kesselfall”. Die Brücke darüber wurde seinerzeit von den Russen im ersten Weltkrieg errichtet.

Unser heutiges Abendessen bestand aus gekochten Saumeisen und Kartoffelpüree.

Jetzt ist es schon 20.33 Uhr, seit gut einer Stunde ist Gewitter und trotzdem noch immer 27 Grad…

 

Sonntag, 25.6.2017

Heute haben wir es uns nach einer gewitter- und regenreichen Nacht in der Felsentherme in Bad Gastein gut gehen lassen. Zu Hause (im Schnucki) hab ich Erdbeerknödel zum Abendessen gekocht.

Nachdem der heutige Tag verregnet war soll es morgen angeblich wieder Sonnenschein und 31 Grad bekommen.

 

Montag, 26.6.2017

Wieder haben wir eine ganz tolle Wandertour bei Kaiserwetter in Sportgastein beenden dürfen.

Mit einer guten Jause (Weckerl, roter Paprika, Nektarinen und Müslistangerl sowie Wasserflasche) ausgestattet nehmen wir den Bus um 8.21 Uhr zum Bahnhof in Bad Gastein. Der Stubnerkogel ist unser heutiges Ziel mit der Gondelbahn. Oben angekommen war es doch noch recht frisch, aber nicht lange. Sobald man sich bewegt oder in der Sonne steht wird einem gleich warm. Sehenswert und die größte Herausforderung ist die Hängebrücke. Nicht für mich – Wolfgang hat Höhenangst. Gewaltig, herrlich, cool – meine Meinung.

Da sterbe ich, wenn ich da rüber gehe – Wolfgangs Kommentar.

Aber, meine Hochachtung, er hat sie bewältigt.

Auch der Weg Richtung Zittrauer Tisch mit Felsenweg war für ihn eine Herausforderung. Ein herrlicher Blick bietet sich – einfach unvergesslich. Bis zur Miesbichlscharte war viel Felsgestein zu überqueren, wo auch dann bei einer kurzen Rast gegessen wurde.

Bis zum Niedersachsenhaus (Mama!) sind es von dort noch einmal 3 Stunden. Das wollten wir uns nicht antun (tja, wir werden auch älter…).  Also führte uns der Weg über den Bockhartsee hinunter zum Valeriehaus um mit dem Bus wieder zurück zu fahren.

Morgen ist unser letzter Tag im Gasteinertal. Dann werden unsere “Zelte” hier abgebrochen.

 

Dienstag, 27.6.2017

Wir werden munter bei sehr wolkenverhangenem Himmel. In meinen eigenen Rucksack wird daher auch eine Regenjacke mitgenommen. Nachdem heute aber unser letzter Tag in Gastein ist, wollen wir noch einmal wandern. Am öftesten sind wir nach Sportgastein gefahren, so auch heute. Das Niedersachsenhaus hat es uns angetan. Dort wollen wir hin. Angeschrieben ist eine Zeit von 3 Stunden. Vom Valeriehaus aus kann man die Almhütte schon von weitem sehen, aber gaaanz weit weg. Ein schöner Almweg führt uns bis zum steilen Anstieg. Die erste Hürde: eine ganz kurzer Klettersteig mit 2 Eisen zum draufsteigen. Keuchend und oftem Durchatmen mit Stehenbleiben sowie für mich “meterhohen” Stufen die nächste Hürde: Der nächste Klettersteig mit Seilen zum Anhalten. Auch ein noch so toller Ausblick zum Wasserfall nutzt nix, dass Wolfgang bei den nächsten Klettersteigen w o  gibt. Zum Teil mit und ohne Absicherung von Seilen und Steigen hat er kein gutes Gefühl mehr dabei, zumal die gestrige Tour für ihn schon eine sehr große Herausforderung war. Alleine gehe ich auch nicht weiter. Nach gut 1 1/2 Stunden drehen wir daher wieder um. Das Niedersachsenhaus muss unbewandert bleiben. Nach einer kurzen Pause zum Futtern sehen wir, dass sich der Nebel und Wolken von Kärnten kommend über Sportgastein breit macht. Zurück bei der Bushaltestelle beginnt es auch schon zu regnen. Bis in den Abend hinein bleibt die Wolkendecke fast geschlossen bis auf ein paar Ausnahmen.

Heute wird noch einmal gegrillt.

Morgen fahren wir weiter, daher wird im Außenbereich (Autostützen, Teppich usw.) von Wolfgang gleich mal einiges verstaut.

Wo wir hinfahren? Zuerst fahren wir nach Zell am See zur Schmittenhöhebahn. Einige Prospekte zum Wandern können nicht schaden. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Kärnten.

 

Mittwoch, 28.6.2017

Nach dem Halt beim Herrn Billa haben wir versucht in Zell am See die Talstation der Schmittenhöhenbahn zu finden. Die erfolglosen Versuche endeten damit, dass wir ohne Prospekte (Hauptsache wir haben die Gegend gesehen) die Tussi mit den Daten vom Campingplatz Klagenfurt beim Wörthersee (nach Minimundus eine Gehstrecke von gerade mal 15 Minuten) gefüttert haben. Dort angekommen wurde gerade für den “Iron Man” aufgebaut. Dementsprechend hoch wären auch die Plätze gewesen (35 Euro pro Nacht!!!). Also gut dann nicht. Dafür, dass das Wetter ab morgen schlechter werden soll im Süden ist uns das zu teuer. Und dann bekommen wir auch noch die Nachricht, dass wir Bella am Samstag nicht abholen können (angeblich hätte der Tierarzt heute gemeint, dass es noch zu früh ist, sie der Mutter zu entziehen – und das sagen sie uns heute…). Was jetzt? Wir sind beide so richtig angefressen und sauer. Kurzerhand wird daher zum 100sten Mal umgeplant: In Ilz am Parkplatz beim Spar übernachten, morgen Obst holen und nach Hause fahren.

 

Resumee:

Ein wunderschöner Urlaub mit ganz viel Sonne und sehr vielen Wandertouren, wo wir für die nächsten Monate Energie tanken konnten.

Dass wir Bella nicht mit nach Hause nehmen können ist einfach sehr schade, wir haben uns schon richtig darauf gefreut und auch darauf eingestellt. Wir werden sie dann am Freitag nach der Hochzeit von Graz holen.

 

Unser Schnucki haben wir im heurigen Sommerurlaub seehr geschont und kaum bewegt. Das wird sich nächstes Jahr sicher ändern, wenn wir wie geplant Sardinien anfahren wollen.

 

Gefahrene Kilometer: 1.167km

Dieselverbrauch: 119,12 Liter

Wir haben ca. 500 Euro verprasst (alles inklusive)

© 2021

Theme von Anders Norén

Translate »